Gringo Mayer

präsentiert von DELTA HELDEN

Freitag, 03. März 2017
Beginnt um 20:00 Uhr.
Konzert. Im Dôme. Unbestuhlt.
8 € zzgl. Gebühren im Vorverkauf. 11 € an der Abendkasse.
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Gringo Mayer kommt nicht aus der Popmetropole Mannheim, sondern aus Ludwigshafen, dem grauen Moloch in ihrem Schatten. Jahrelang schuftete er tagsüber und spielte sich abends mit verschiedenen Bands die Finger wund. Jetzt macht Gringo sein eigenes Ding, deutschsprachige Songs ohne weinerliche Befindlichkeiten, beherzt vorgetragen mit dem Mut eines angeschlagenen Straßenköters. Seine Texte erzählen von der Raucherkneipe, wo sich dunkle Gestalten Mut ansaufen, ihr Herz ausschütten und gegenseitig die Fresse polieren. Dabei entstehen erstaunlich poetische Momente, die auch für Menschen greifbar werden, denen das Leben am Rande der Gesellschaft fremd ist. Und wie in einem guten Film hat Gringo Mayer für jede Story das passende Riff parat, denn die Geschichte der Rockmusik ist seine Bibel.

Begleitet wird er von ein paar Musiknerds, die Sehnsucht hatten nach der Welt zwischen Blues, Folk und Rock, in der Gringo zuhause ist. Gemeinsam beschränken sie sich aber nicht auf bloße Nostalgie, sondern basteln intelligente Songs für die Ohren von heute. Im englischsprachigen Raum wurde nie in Frage gestellt, dass Musik gleichzeitig traditionsbewusst und innovativ sein kann. Gringo Mayer und seine Band wollen mal wieder zeigen, dass dies auch hierzulande mit deutschen Texten möglich ist.

 

Support:

Fasziniert von der Vorstellung, nur mit einer Konzert-Gitarre und der eigenen Stimme ausgerüstet, angenehme, vergnügliche, im Idealfall auch gehaltvolle und interessante Musik entstehen zu lassen, schreibt Alexander Maisenhelder teils nachdenkliche und teils humorvolle Songs, teils behäbig und teils schwungvoll. Darunter Titel wie „my mum believes in aliens“, der mit einem Augenzwinkern die hoffnungslose Unvernunft mancher Mitmenschen kommentiert, „If there’s a thing that you can never have“, der dem Schlechten trotzig etwas Gutes abzuringen versucht, sowie „wednesday morning 10 a.m.“, einem vernebelten Eingeständnis der eigenen Orientierungslosigkeit.


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